Rückblick: Das Arbeitsmarktmentoren-Projekt 2020 – 2022-1

Rückblick: Das Arbeitsmarktmentoren-Projekt 2020 – 2022

29. März 2022

Am 31. März 2022 endet der aktuelle Projektdurchlauf des Arbeitsmarktmentoren-Projektes, gefördert vom Sächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Ziel des Projektes ist die Integration von Migrant*innen, hauptsächlich von Geflüchteten, in den sächsischen Arbeitsmarkt. Dazu zählen auch die Orientierung auf dem Arbeitsmarkt und vorbereitende Integrationsschritte, z. B. Sprachkurse, Einstiegsqualifizierungen oder Praktika. Außerdem werden die Projekt-Teilnehmenden nach Beschäftigungsaufnahme umfassend weiterbetreut um den Integrationserfolg sicherzustellen.

Hohe Vermittlungsquote

Seit dem 1. Januar 2020 wurden mit der Manpower von 5 Arbeitsmarktmentorinnen mit 539 Personen Erstgespräche geführt, 203 Migrant*innen (davon 29 Frauen) wurden dabei als Teilnehmende (Mentees) in das Projekt aufgenommen. Die meisten Mentees kamen übrigens aus Syrien. Von den 203 Mentees wurde 132 (23 Frauen) in eine SV-pflichtige Beschäftigung und 27 in ein Ausbildungsverhältnis vermittelt. 125 Mentees (6 Frauen) wurden bereits nachhaltig in den deutschen Arbeitsmarkt integriert. Die meisten Mentees arbeiten in einem für die Region Zwickau typischen Bereich: Metallbearbeitung. Durchschnittlich verblieb ein Mentee 364 Tage im Projekt. Im gesamten Projektzeitraum wurden außerdem 106 Arbeitgeber begleitet.

Dank an die Projektpartner

Diese Zahlen wären ohne die Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern und den Arbeitgebern der Region nicht erreicht worden. Hiermit möchten wir uns bei allen Projektpartnern und Arbeitgebern für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken und hoffen, dass diese im nächsten Projektzeitraum (nahtlos: 01.4.2022 – 31.12.2024) erfolgreich fortgeführt wird.

Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.
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