Die Gruppe der Teilnehmenden steht auf einem hölzernen Platz im Freien. Im Hintergrund befindet sich ein hoher, rechteckiger Steinpfeiler mit einer Statue auf der Spitze. Links hinter der Gruppe ist eine gläserne, kuppelartige Struktur zu sehen, rechts stehen mehrere kleine Gebäude oder Verkaufsstände. Der Himmel ist bewölkt, und die Umgebung ist von Bäumen gesäumt. Die Personen tragen unterschiedliche, sommerliche Kleidung und blicken in Richtung Kamera.

Exkursion zum Maschseefest – Wie barrierefrei ist das Fest?

3. September 2026

Im Rahmen des Kurses „Inklusionsfachkraft“ unternahmen die Teilnehmer*innen eine Exkursion zum Maschseefest in Hannover. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, wie barrierefrei das Maschseefest für Menschen mit Behinderung, insbesondere für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit Rollatoren, ist. 

Barrieren bei Rampen und Wegen

Bei unserem Rundgang stellten wir fest, dass bereits vieles im Hinblick auf Barrierefreiheit bedacht wurde. Es gibt beispielsweise verschiedene Zugänge und Rampen, die eine Teilnahme am Fest grundsätzlich ermöglichen. Dennoch wurden auch einige Barrieren festgestellt. Die Rampen waren teilweise sehr glatt, zu steil und verfügten häufig nicht über ausreichende seitliche Begrenzungen, wodurch die Nutzung für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit Rollator erschwert bzw. unsicherer werden kann.

Finanzielle Hürden für Teilhabe

Die Lokalitäten konnten zum Teil nur mit Mühe besucht werden, da der Untergrund schwer befahrbar war, die Stühle zu hoch für bewegungseingeschränkte Menschen und die Räume zwischen den Sitzgelegenheiten und Tischen so eng bemessen waren, dass ein Rollstuhl nicht hindurch kam.

Auch die Preisgestaltung wurde kritisch betrachtet. Die Ausgaben für Essen und Getränke sind teilweise sehr hoch. Für Menschen, die aufgrund einer Behinderung möglicherweise über ein geringeres Einkommen verfügen oder zusätzliche finanzielle Belastungen haben, kann dies eine weitere Hürde für die gleichberechtigte Teilhabe darstellen.

Fazit

Das Maschseefest zeigt, dass Barrierefreiheit grundsätzlich mitgedacht wird. Es besteht jedoch noch Verbesserungsbedarf bei der konkreten Umsetzung. Insbesondere bei Rampen sollten Sicherheit, Griffigkeit und seitliche Begrenzungen stärker berücksichtigt werden. Darüber hinaus sollte auch die finanzielle Zugänglichkeit von Angeboten stärker in den Blick genommen werden.

Barrierefreiheit bedeutet nicht nur, dass ein Ort grundsätzlich erreichbar ist, sondern dass alle Menschen sicher, selbstständig und möglichst gleichberechtigt teilhaben können.

Beitragsbilder: Euro-Schulen Hannover

Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.
Die Gruppe der Teilnehmenden steht auf einem hölzernen Platz im Freien. Im Hintergrund befindet sich ein hoher, rechteckiger Steinpfeiler mit einer Statue auf der Spitze. Links hinter der Gruppe ist eine gläserne, kuppelartige Struktur zu sehen, rechts stehen mehrere kleine Gebäude oder Verkaufsstände. Der Himmel ist bewölkt, und die Umgebung ist von Bäumen gesäumt. Die Personen tragen unterschiedliche, sommerliche Kleidung und blicken in Richtung Kamera.
Im Vordergrund verläuft eine breite Rampe aus hellem Holz, die von einem weißen Geländer eingefasst wird. Zwei Frauen gehen nebeneinander die Rampe hinauf, eine schiebt einen Kinderwagen. Im Hintergrund stehen Bäume und ein kleiner Pavillon mit grünem Dach. Rechts sind Segelboote am Ufer zu erkennen.
Ein Rollstuhlfahrer mit blauer Jeans und olivgrünem T-Shirt befindet sich auf einer hölzernen Plattform vor einer Metallrampe. Die Rampe verbindet die Holzfläche mit dem angrenzenden Asphaltboden. Im Hintergrund sind ein weißer Pfeil auf dem Boden und einige Metallstrukturen zu sehen.