Fünf junge Menschen wandern mit Rucksäcken auf einer nassen Landstraße durch eine grüne, von Bäumen und Feldern geprägte Landschaft.

An die eigenen Grenzen – und ein kleines Stück darüber hinaus

16. Juni 2026

Vom 09.06. bis 11.06.2026 machten wir, die FL 24 und die FPT24, gemeinsam mit Frau Niemz eine Pilgerwanderung. Was zunächst nach einer entspannten Wanderung klang, entwickelte sich schnell zu einer spannenden Mischung aus Sportprogramm, Abenteuerurlaub und Überlebenscamp.

Tag 1: Der Schock beginnt

Am ersten Tag pilgerten wir von Bautzen nach Crostwitz. „Nur“ 20 Kilometer – das klang am Morgen noch machbar. Einige von uns waren sogar voller Motivation. Diese Motivation wurde jedoch mit jedem Kilometer etwas kleiner.

Gegen 15:00 Uhr erreichten wir endlich unsere Unterkunft. Nach einer wohlverdienten Dusche konnten wir unsere müden Beine kurz vergessen. Um 19:00 Uhr gab es Nudeln mit Tomatensoße. Noch nie hat ein Teller Nudeln so sehr nach Luxus geschmeckt. Danach fielen die meisten von uns schneller ins Bett als sonst ins Sofa.

Tag 2: Die Beine kündigen den Dienst

Am zweiten Tag stand die Königsdisziplin auf dem Programm: 25 Kilometer von Crostwitz nach Schwosdorf. Unsere Beine fragten sich bereits nach dem Aufstehen, ob das wirklich notwendig sei.

Unterwegs legten wir einen Stopp im Kloster Sankt Marienstern in Panschwitz-Kuckau ein. Dort konnten wir kurz neue Energie tanken – zumindest theoretisch. Danach ging es weiter nach Kamenz, wo wir im Aldi Lebensmittel für Abendessen und Frühstück kauften. Wahrscheinlich haben wir selten so begeistert auf einen Supermarkt reagiert.

Nach einer kurzen Pause auf dem Marktplatz wartete noch der Hutberg auf uns. Wer dachte, es würde jetzt leichter werden, wurde eines Besseren belehrt. Hochlaufen, runterlaufen und dabei so tun, als hätte man noch Kraft – eine echte Herausforderung.

Gegen 15:30 Uhr kamen wir in unserer Unterkunft an. Zum Abendessen gab es Reis mit Tomatensoße und Wurst. Kulinarisch vielleicht kein Sternerestaurant, aber nach 25 Kilometern fühlte es sich definitiv so an. Danach gingen wir schlafen – freiwillig und ohne Diskussion.

Tag 3: Das große Finale

Am dritten Tag standen nur noch 10 Kilometer von Schwosdorf nach Königsbrück auf dem Plan. Nach den letzten beiden Tagen fühlte sich das Wort „nur“ allerdings etwas gewagt an.

Die Strecke führte uns durch den Wald. Zwischendurch machten wir eine kurze Pause, sammelten unsere letzten Reserven zusammen und kämpften uns Richtung Bahnhof. Mit jedem Schritt wurde die Vorfreude auf das Sitzen größer.

Fazit

Die drei Tage waren teilweise ziemlich anstrengend. Unsere Füße haben gelitten, unsere Beine protestiert und manche Muskeln haben wir überhaupt erst kennengelernt. Trotzdem hatten wir jede Menge Spaß, viele lustige Momente und haben gemeinsam durchgehalten.

Insgesamt legten wir 55 Kilometer zu Fuß zurück. Darauf können wir wirklich stolz sein. Diese Pilgerwanderung wird uns noch lange in Erinnerung bleiben – spätestens dann, wenn wir beim Treppensteigen wieder daran denken.

 

Text: FL 24 und die FPT 24
Bilder: Euro-Schulen Hoyerswerda

Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.