Die Gruppe von zehn Azubis steht für ein gemeinsames Foto in einem Gebäude. Die meisten tragen Schutzhelme und dunkle Arbeitskleidung. Im Hintergrund sind ein Fluchtweg-Schild, Türen und ein Hinweis auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu sehen.

Restmüll = Energie

7. September 2026

Am 3. September 2026 konnten wir, die angehenden Verkäufer*innen der Klassen VK24 und VK26, bei der Thermischen Abfallbehandlung Lauta (T. A. Lauta) selbst erleben, wie aus Rest- und Sperrmüll Energie gewonnen wird.

Mit dem Bus ging es pünktlich um 8:30 Uhr nach Lauta. Dort angekommen begrüßte uns ein Mitarbeiter des Unternehmens. Als Erstes konnten wir beobachten, wie die LKW im Minutentakt ankamen und auf eine, im Boden eingelassene, Waage fuhren. Der Mitarbeiter erklärte, dass die LKW samt Müll gewogen werden und auch nach Radioaktivität im Restmüll geschaut wird.

Anschließend wurden wir mit Sicherheitshelmen ausgestattet. Es ging weiter zum sogenannten „Bunker“. Der Bunker ist ein riesiger, tiefer Raum, in dem Tonnen von Restmüll lagern. Dort arbeiten zwei Mitarbeiter, die die Greifer koordinieren, mit denen der Restmüll in Brennkammern transportiert wird. Durch diesen Vorgang entsteht Energie bzw. wird Strom erzeugt. Der gewonnene Strom wird ins umliegende Stromnetz eingespeist. 

In der Schaltzentrale werden alle Vorgänge über Monitore beobachtet und gesteuert. Auch bei der Müllverbrennung entstehen wiederum Abfallprodukte wie zum Beispiel Metallschlacke oder Staub. Die Metallschlacke wird im Straßenbau benötigt und der entstandene Staub wird im Bergbau genutzt.

Somit schließt sich der Kreis der Nachhaltigkeit. Trotz allem sollten wir schonend und intelligent mit unseren Ressourcen umgehen.

Beitragsbilder: Euro-Schulen Hoyerswerda

Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.