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Auf einem hellen Holztisch liegen mehrere Stapel von ausgedruckten Arbeitsblättern und Formularen, teilweise in Klarsichthüllen. In der Mitte steht ein roter Kunststoffkorb mit Griff und einigen kleinen Gegenständen darin. Links auf dem Tisch liegt ein rosafarbenes Schild mit der Aufschrift 'DTZ', daneben ein weißes Blatt mit der Aufschrift 'Deutsch Test für Zuwanderer'. Im Hintergrund ist ein Heizkörper zu sehen, darüber hängt ein Vorhang. Rechts am Bildrand liegt ein dunkler Kranz oder eine Dekoration.

Austauschprojekt zwischen zwei Integrationskursen

30. März 2026

Die Euro-Schulen Bamberg haben ein Austauschprojekt zwischen zwei Zweitschriftlerner-Kursen (ZLK 118 und ZLK 122) durchgeführt. Ziel der Veranstaltung war es, den Teilnehmenden die mündlichen Prüfungsteile der Integrationskurse näherzubringen und diese gemeinsam zu üben.

Kennenlernen in entspannter Atmosphäre

Am Projekt nahmen Teilnehmende auf Sprachniveau Ende B1 und Ende A1 teil. Zu Beginn erhielten sie Namensschilder. Anschließend führten die Lehrkräfte zwei kurze Kennenlernspiele durch, um eine lockere Atmosphäre zu schaffen. Beim ersten Spiel stellten sich die Teilnehmenden entsprechend der Dauer ihres Aufenthalts in Deutschland in einer Reihe auf. Beim zweiten Spiel ordneten sie sich nach der Anzahl ihrer Kinder.

Arbeit an Prüfungsstationen

Nach dieser spielerischen Einführung arbeiteten die Teilnehmenden in Gruppen an verschiedenen Stationen. Dort erhielten sie Informationen zu den drei Teilen der mündlichen Prüfung (Sprechen) auf den Niveaustufen A1, A2 sowie für den Deutsch-Test für Zuwanderer (DTZ). Anschließend konnten sie die jeweiligen Aufgaben direkt üben.

Die Teilnehmenden des B1-Kurses sowie die Lehrkräfte übernahmen die Leitung der Stationen. Die Teilnehmenden des A1-Kurses hatten dadurch die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse mit unterschiedlichen Gesprächspartner*innen praktisch anzuwenden und zu vertiefen. Dabei wurden verschiedene Aufgabenformate – von der persönlichen Vorstellung bis zur Bildbeschreibung – intensiv trainiert.

Schwerpunkte: Sprechen und Grammatik

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der korrekten Bildung von Fragen und Antworten sowie auf häufig vorkommenden grammatischen Strukturen. Außerdem wurde gemeinsam besprochen, wie typische Fehler erkannt und vermieden werden können. Die Teilnehmenden erhielten zudem Hinweise, wie sie ihre Aussagen logisch strukturieren und Wiederholungen vermeiden können, um ihre sprachliche Leistung klarer darzustellen.

Darüber hinaus informierten die Lehrkräfte über die Bewertung der Prüfungen und erklärten, wie viele Punkte in den einzelnen Teilen der schriftlichen Prüfungen (A1, A2 und DTZ) erreicht werden können.

Positive Resonanz und Lernerfolg

Die praktischen Übungen sowie die hilfreichen Tipps wurden von den Teilnehmenden sehr positiv aufgenommen. Das Projekt bot nicht nur eine gute Vorbereitung auf die Prüfungen, sondern förderte auch den Austausch zwischen den Kursen in einer motivierenden und freundlichen Lernatmosphäre.​

*Diese Integrationskurse werden durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert.

Text: Anna Lonska
Bilder: Zsofia Pogonyi

Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.