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Zwei Frauen reichen sich an einem schwarzen Standtisch die Hände und machen sich für eine Runde im Armdrücken bereit, im Hintergrund feierndes Publikum und herbstliche Bäume.

Stempeln, Kuchen und starke Arme – die Euro-Schulen beim Interkulturellen Straßenfest

29. September 2026

Vielfalt erleben, miteinander ins Gespräch kommen und dabei jede Menge Spaß haben: Auch in diesem Jahr waren die Euro-Schulen Dresden wieder beim Interkulturellen Straßenfest dabei. Am Samstag, dem 26. September 2026, präsentierten wir uns auf dem Jorge-Gomondai-Platz mitten im bunten Treiben der Interkulturellen Tage Dresden.

Das Straßenfest ist jedes Jahr ein besonderer Treffpunkt für Menschen unterschiedlichster Herkunft, Sprachen und Lebensgeschichten. Vereine, Initiativen und Einrichtungen zeigen hier, wie vielfältig Dresden ist – begleitet von Musik, Mitmachangeboten, Informationen, Begegnungen und natürlich kulinarischen Entdeckungen.

Stempel drauf!

Bei uns durfte eine kleine Euro-Schulen-Tradition selbstverständlich nicht fehlen: unsere Befragung mit Stempeln. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher machten mit, beantworteten unsere Fragen und griffen begeistert zum Stempel.

Dabei zeigte sich schnell: Stempeln macht offenbar nicht nur Kindern Spaß. Ob jung oder alt – mit erstaunlichem Ehrgeiz wurde abgestimmt, gestempelt und über die verschiedenen Fragen diskutiert. Und genau darum geht es schließlich: miteinander ins Gespräch kommen.

Kuchen verbindet – Kaffee übrigens auch

Wer so viel stempelt und diskutiert, braucht natürlich eine kleine Stärkung. An unserem Kuchenbasar gab es deshalb selbst gebackene Kuchen und frischen Kaffee. Ein großes Dankeschön geht an alle fleißigen Bäckerinnen und Bäcker, die dafür gesorgt haben, dass unser Stand nicht nur interessant aussah, sondern auch ziemlich gut duftete.

Zwischen Kaffee und Kuchen entstanden viele nette Gespräche, neue Kontakte und Begegnungen mit ehemaligen und vielleicht auch zukünftigen Teilnehmenden unserer Bildungsangebote.

Bücher bekommen ein zweites Leben

Auch einige ältere Lehrwerke fanden an diesem Tag ein neues Zuhause. Statt ungenutzt im Regal zu stehen, haben wir sie an interessierte und lernbegeisterte Zugewanderte weitergegeben.

Denn manchmal braucht es für den nächsten Lernschritt gar nicht viel: ein gutes Buch, etwas Neugier und die Möglichkeit, einfach loszulegen. Wir freuen uns, wenn unsere Lehrwerke auf diese Weise weitergenutzt werden und Menschen beim Deutschlernen unterstützen.

Die ultimative Herausforderung: Wer besiegt Mohamed?

Und dann war da noch unser diesjähriges Highlight: Armdrücken. Genauer gesagt: Armdrücken gegen unseren Dozenten Mohamed. Die Regeln waren denkbar einfach: hinsetzen, Arm auf den Tisch legen und versuchen, unseren bislang unbesiegbaren Champion zu bezwingen. Viele Mutige stellten sich der Herausforderung. Es wurde angefeuert, gelacht, gekämpft und natürlich sofort eine Revanche gefordert. Doch Mohamed verteidigte seinen Titel souverän.

Der aktuelle Stand lautet deshalb weiterhin: Mohamed = ungeschlagen.
Der Rest von Dresden trainiert vermutlich bereits fürs nächste Jahr.

Vielfalt lebt von Begegnung

Die Interkulturellen Tage zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig Orte sind, an denen Menschen einander unkompliziert begegnen können. Sprache, Bildung und Integration finden schließlich nicht nur im Unterrichtsraum statt. Sie entstehen genauso beim gemeinsamen Lachen, bei einer Tasse Kaffee, beim Austausch über unterschiedliche Erfahrungen – oder eben beim Armdrücken auf einem Straßenfest.

Für uns als Euro-Schulen ist es deshalb selbstverständlich, Teil dieses bunten Dresdner Miteinanders zu sein.

Wir bedanken uns bei allen, die an unserem Stand vorbeigeschaut, gestempelt, Kuchen gegessen, Bücher mitgenommen, mit uns gesprochen oder Mohamed herausgefordert haben.

Es war bunt, herzlich, lecker und ziemlich stark.

Wir freuen uns schon auf das nächste Interkulturelle Straßenfest. Und bis dahin gilt für alle, die Mohamed besiegen wollen: Training nicht vergessen!

 

Beitragsbilder: Euro-Schulen Dresden

Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.