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Eine weibliche Person mit lockigem, braunem Haar trägt einen hellen Schal und einen cremefarbenen, strukturierten Pullover und lächelt für ein Porträtfoto in die Kamera. Der Hintergrund ist einfarbig und hell.

Von der Schülerin zur Standortleiterin – Gordanas Erfolgsgeschichte an den Euro-Schulen Minden

23. März 2026

Gordana Höke startete im Jahr 2022 eine Schulungsmaßnahme an den Euro-Schulen in Minden. Damals wollte sie ihre Kenntnisse im Bürobereich auffrischen und nahm dafür rund sechs Monate an einer Profitrain-Schulung teil. Bereits zu dieser Zeit fiel ihr die angenehme Atmosphäre im Haus besonders positiv auf.

Im Interview erfahrt ihr, wie und warum sie den Weg zurück zu den Euro-Schulen gefunden hat und was sie heute besonders an den Euro-Schulen als Arbeitgeber schätzt. Viel Freude beim Lesen!

Welche Ausbildung bzw. welchen Kurs hast du damals an den Euro-Schulen absolviert und an welchem Standort?

„Ich habe damals über meine Rentenversicherung eine Schulungsmaßnahme gefördert bekommen und mich für die Euro-Schulen in Minden entschieden.

Da ich gelernte Industriekauffrau bin, zuletzt jedoch viele Jahre im Verkauf in einer Bäckerei gearbeitet habe, sah ich keinen zwingenden Grund, eine teure Umschulung für einen neuen Beruf zu beginnen. Aus gesundheitlichen Gründen war es mir jedoch nicht mehr möglich, im Einzelhandel oder in körperlich belastenden Tätigkeiten zu arbeiten.

Gemeinsam mit meiner Sachbearbeiterin habe ich daher entschieden, meine Bürokenntnisse wieder aufzufrischen. So kam ich zu den Euro-Schulen und habe dort etwa sechs Monate an einer der letzten Profitrain-Schulungsmaßnahmen teilgenommen.“

Was hat dir damals besonders gut an der Ausbildung beziehungsweise dem Kurs gefallen?

„Als Erstes ist mir die angenehme Atmosphäre im Haus aufgefallen – man hat sich sofort wohlgefühlt. Alle waren sehr freundlich, und ich hatte das Glück, dass auch die Teilnehmenden gut zusammengepasst haben. Neben dem intensiven Lernen gab es viele Gespräche und auch viel zu lachen.

Besonders gefallen hat mir die Vielfalt der Kurse, die wir in dieser Zeit hatten, auch wenn ich den Zwei-Wochen-Takt als recht anspruchsvoll empfunden habe. Ich war damals gerade 50 geworden und hätte nie gedacht, dass ich in diesem Alter noch so viel Neues lernen und die anschließenden Prüfungen so gut bestehen würde.

Allerdings muss ich auch sagen, dass dies ohne die großartigen Dozentinnen und Dozenten sicherlich schwieriger gewesen wäre.“

Wie sah nach der Ausbildung dein weiterer Karriereweg aus? Bist du direkt an den Euro-Schulen geblieben?

„Leider nein – und ehrlich gesagt wäre ich damals auch nicht auf die Idee gekommen. Zu diesem Zeitpunkt wurde jedoch auch niemand gesucht.

Dank der neu erlernten Kenntnisse und des Bewerbungscoachings habe ich viele Bewerbungen geschrieben, jedoch oft nicht einmal eine Rückmeldung erhalten. Anschließend habe ich über meine Rentenversicherung noch an einer weiteren Maßnahme teilgenommen, die mich persönlich jedoch nicht überzeugt hat. Ich war von den Euro-Schulen ein anderes Niveau gewohnt: viel Lernen, Prüfungen und echte Inhalte – dort hingegen hatte ich eher das Gefühl, die Zeit abzusitzen.

In dieser Zeit habe ich oft an die Euro-Schulen zurückgedacht. Dann entdeckte ich zufällig eine Stellenanzeige für die Standorte Bielefeld und Minden. Da ich ohnehin ein Praktikum absolvieren musste, habe ich direkt meinen ehemaligen Lehrer, Herrn Staab, kontaktiert und mich erkundigt.

Ich habe angeboten, ein knapp dreimonatiges Praktikum zu machen – eine Win-win-Situation: Ich konnte meine Maßnahme sinnvoll nutzen und die Euro-Schulen hatten Unterstützung bei einem personellen Engpass.

Anfangs war ich mir sicher, dass ich dort nicht arbeiten würde, da mir der Weg von Bünde nach Minden für eine Teilzeitstelle zu weit erschien. Doch schon am ersten Tag hat sich dieses Gefühl komplett geändert: Ich kam an, setzte mich an meinen Platz und fühlte mich sofort angekommen – fast wie zu Hause.

Damit war meine weitere Jobsuche beendet. Nach meinem Praktikum habe ich direkt meinen ersten Arbeitsvertrag unterschrieben – und ich habe es bis heute nicht bereut.“

Was macht für dich heute die Euro-Schulen zu einem guten Arbeitgeber?

„Ich finde sowohl die Angebote als auch das gesamte Konzept sehr überzeugend. Besonders unsere Sprachkurse liegen mir am Herzen – hier kann ich mich voll einbringen und habe das Gefühl, wirklich etwas bewirken zu können.

Unsere Teilnehmenden geben einem viel zurück und zeigen große Dankbarkeit. Natürlich gibt es viele Regeln und Vorgaben, aber ich finde es besonders wichtig, dass man trotzdem man selbst bleiben kann und sich nicht verstellen muss.

Außerdem schätze ich es sehr, dass eigene Ideen eingebracht werden können. Alter, Schulabschluss oder Nationalität spielen hier keine Rolle – wir sind alle gleich. Und ganz wichtig: Bei uns wird auch viel gelacht.

Die Arbeit macht Spaß, die Kolleginnen und Kollegen sind sehr freundlich, und auch viele unserer Teilnehmenden tragen zu einer positiven Atmosphäre bei. Wenn man gerne zur Arbeit geht, hat man den richtigen Arbeitsplatz gefunden – und genau so geht es mir hier.“

Gab es Herausforderungen und falls ja, wie hast du diese gemeistert?

„Ja, Herausforderungen gab es einige. Die größte war im vergangenen Jahr, als unsere Sprachkurse stark reduziert wurden.

Ich bin jemand, der in solchen Situationen ruhig bleibt und nicht vorschnell aufgibt. Stattdessen überlege ich mir verschiedene Lösungsansätze. Dabei spreche ich auch offen mit den entsprechenden Ansprechpartnern – unabhängig von deren Position.

Wenn ich nicht weiterweiß, frage ich nach – und zwar so lange, bis ich eine Lösung finde. In dieser Zeit war es mir besonders wichtig, als verantwortliche Verwaltungskraft keinen unserer drei Sprachdozenten zu verlieren.

Am Ende hat es funktioniert – vielleicht mit einer Mischung aus guter Planung und ein bisschen Glück .

Meine aktuelle größte Herausforderung ist nun der kurzfristige und etwas holprige Übergang in die Standortleitung. Das bringt natürlich viele neue Aufgaben mit sich, aber ich werde wie immer mein Bestes geben.“

Was ist deine schönste Erinnerung an die Euro-Schulen bisher?

„Tatsächlich meine Zeit als Teilnehmerin im Profitrain-Kurs. Es war eine intensive und sehr lehrreiche Zeit, aber wir hatten auch unglaublich viel Spaß zusammen.

Es ist wirklich schade, dass es dieses Angebot heute nicht mehr gibt.“

Beitragsbild: Gordana Höke

Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.
Eine weibliche Person mit lockigem, braunem Haar trägt einen hellen Schal und einen cremefarbenen, strukturierten Pullover und lächelt für ein Porträtfoto in die Kamera. Der Hintergrund ist einfarbig und hell.