Die Berufseinstiegsbegleiter*innen der Euro-Schulen begleiten und unterstützen Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf durch flexible individuelle Hilfen und Beratung – in der Schule, im häuslichen Umfeld, in Betrieben und in der Bildungseinrichtung der Euro-Schulen. Dabei orientieren sie sich an der konkreten Lebenssituation jedes einzelnen jungen Menschen, an seinen persönlichen Zielen, Wünschen und Motivlagen, an dem was er kann und möchte und was er an Unterstützung beim Schulabschluss, bei der beruflichen Orientierung und bei Stellensuche und Berufseinstieg benötigt. Dienstleistungen „von der Stange“ gibt es dabei nicht! 

Ziel ist es, dass die begleiteten Schülerinnen und Schüler ihren Schulabschluss schaffen, sich beruflich orientieren, ihre Berufswahlentscheidung treffen und einen passenden Ausbildungsplatz finden, so dass sie in ihrem Ausbildungsbetrieb „ankommen“. 

Die Euro-Schulen besitzen als Bildungsträger langjährige Erfahrung in der professionellen Unterstützung von jungen Menschen, damit diese ihre Lern- und Lebensziele erreichen. Wir bieten Berufseinstiegsbegleitung (BerEb) im Auftrag der Agentur für Arbeit an.

Berufseinstiegsbegleitung (BerEb)

Inhalt

Ziele der Berufseinstiegsbegleitung: 
  • Erreichen des Abschlusses einer allgemeinbildenden Schule
  • Berufliche Orientierung und Berufswahl
  • Ausbildungsplatzsuche
  • Begleitung in Übergangszeiten zwischen Schule und Berufsausbildung
  • Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses 

Inhalte der Maßnahme: 
  • Förderplanung
  • Sozialpädagogische Begleitung
  • Lernunterstützung und andere geeignete Angebote
  • Unterstützen der beruflichen Orientierung und Berufswahlentscheidung (z.B. durch Praktika)
  • Unterstützen der Ausbildungsplatzsuche und von Bewerbungen
  • Zielgruppenspezifische Angebote (z.B. besondere Hilfen für junge Menschen mit Behinderungen, Sprachförderangebote für Jugendliche mit Migrationshintergrund)
  • IT- und Medienkompetenzförderung
  • Elternarbeit
  • Kooperation mit Betrieben und Netzwerkpartner*innen wie Lehrkräften, Schulsozialarbeiter*innen, Laufbahnberater*innen allgemeinbildender Schulen, Berufsberater*innen, Ausbildungsberater*innen der Kammern, Sozialpädagog*innen, ambulant Familienbetreuenden, Fallmanager*innen u.Ä.

Individuelle Angebote:
  • Krisenintervention
  • Konfliktbewältigung 
  • Alltagshilfen
  • Entwicklungsfördernde Beratung und Einzelfallhilfe
  • Verhaltenstraining
  • Suchtprävention
  • Zusammenarbeit und Informationsaustausch mit den an der Berufsausbildung Beteiligten

Zugangsvoraussetzungen

Förderberechtigte Schülerinnen und Schüler werden von ihrer Schule für die Berufseinstiegsbegleitung empfohlen - die Beratungsfachkraft der Agentur für Arbeit entscheidet über die Teilnahme eines jungen Menschen an der Maßnahme.

Praktika

Praktika sind im Rahmen der beruflichen Orientierung und Ausbildungsplatzsuche möglich.

Dauer

Die Berufseinstiegsbegleitung beginnt im zweiten Schulhalbjahr der Vorabgangsklasse der allgemeinbildenden Schule und endet in der Regel ein halbes Jahr nach Beendigung der Schule (Regeldauer).